Berufungswege

Die Sonne ist da, lass sie in dir aufgehen

Was Teilnehmer sagen

    Berufungswege
  • Oberflächlich gesehen hat sich nichts geändert: Ich wohne immer noch in der gleichen Wohnung, arbeite immer noch im gleichen Beruf, am gleichen Arbeitsplatz. Und doch hat sich vieles gewandelt. Für mich war es ein Weg zu mehr Lebendigkeit und vor allem zu einer tieferen Beziehung zu Christus und meinem Glauben.
  • Die Berufungswege haben mir zu mehr Ehrlichkeit mir selbst gegenüber verholfen, aber auch zu mehr Festigkeit und Entschlusskraft. Meine Stärken und Schwächen habe ich besser kennen gelernt.
  • Die Beziehungen zu meinen Mitmenschen, zu mir selbst und vor allem auch zu Christus haben sich verändert und vertieft.
  • Die Frage meiner Lebensberufung war am Ende der Berufungswege ein gutes Stück weiter konkretisiert, wenn auch noch längst nicht endgültig beantwortet.
  • Die Wegstrecke, die ich während der Berufungswege gehen konnte, ist nach diesem Jahr nicht zu Ende, sondern wirkt in den fast zwei Jahren, seit ich dabei war, immer noch nach.
  • Die Berufungswege waren für mich ein gutes Stück weit Antwort auf eine innere Sehnsucht, die ich vorher nicht in Worte fassen konnte.
  • Die Berufungswege waren für mich eine Zeit, in der ich angefangen habe, mich intensiv mit mir und meinem persönlichen „Auftrag" zu beschäftigen, eine Zeit, in der ich mich auf den „Weg" gemacht habe und aufgebrochen bin.
  • Seither bin ich unterwegs mit dem Gefühl, auf der richtigen Spur zu sein, egal ob Umwege, Hindernisse und Weggabelungen meinen Weg kreuzen und ich nicht immer klar vor Augen habe, was hinter der nächsten Kurve ist. Ich habe gelernt, weiterzugehen, offen zu sein für das, was kommt und anzunehmen, was da ist. Der Weg ist interessant geworden, leichter zu gehen, weil ich mich (fast immer) gut begleitet fühle.
  • Die Berufungswege haben mich sensibilisiert, auf mich selbst zu hören, darauf zu vertrauen, dass Gott auch mit mir, wie mit jedem Menschen, etwas vor hat. Das ist etwas, was nicht gerade einfach ist.
  • Die Berufungswege waren für mich eine Auszeit während des Jahres, in der ich mich bewusst mit mir, meinen Sehnsüchten, Wünschen und Träumen auseinander setzte und ihnen nachging.
  • Durch die Berufungswege wurde in mir eine Sehnsucht geweckt, die schon sehr lange in mir ruhte; ich aber nie den Mut hatte, ihr nachzugehen.
  • Ich lernte 1994 durch eine Gemeindemission die Gemeinschaft Emmanuel kennen, hatte auch immer einmal im Jahr Kontakt mit dieser Gemeinschaft beim Sommerforum in Altötting aber sonst nicht. Ich wollte sie zwar schon immer besser kennen lernen, hatte aber nie den Mut, näheren Kontakt mit ihr aufzunehmen.
  • Durch die Berufungswege habe ich es geschafft. Ich spürte immer mehr, dass mich meine Sehnsucht zu dieser Gemeinschaft zieht und seit dem 24.06.06 gehöre ich nun zu ihr und bin total glücklich und mit Liebe erfüllt.
  • Die Berufungswege haben mir geholfen, zu wissen, wo ich im Leben stehe, und ich habe gelernt, auf mich selber zu sehen und mich nicht nur von den anderen DIRIGIEREN zu lassen. Jetzt weiß ich, wozu ich berufen bin. Ich bin eben da, um für andere da zu sein. Das tue ich Zuhause, in der Begleitung der Ministranten, in der Feuerwehr.
  • Berufungswege sind ein Weg der Vertiefung und des Vertraut-Werdens mit Gott. Wenn ich auf September zurückschaue, stelle ich fest, dass ich einfach ein viel persönlicheres und vertrauteres Verhältnis zu Gott habe
  • Berufungswege sind eine aufregende Schule für angewandtes Christentum; will heißen, ich durfte zum einen durch euch erfahren, wie eine christliche Haltung dem Mitmenschen gegenüber sich anfühlt; in der Art und Weise, wie ihr den Kurs geleitet habt: wertschätzend, annehmend, jedem seine eigenen Entscheidungen überlassend, liebevoll und gleichzeitig sehr freiheitlich. Zum anderen habe ich gemerkt, wie zum Beispiel das Ritual der Versöhnung sich direkt in meinem Alltag ausgewirkt hat, so dass ich mich öfter hinterfrage, wie ernst ich es denn mit Vergebung und Versöhnung meine, wenn ich jähzorning oder schnell beleidigt bin. Seitdem bin öfter bereit, wieder versöhnlich auf den anderen zuzugehen.
  • Berufungswege sind ein Grundkurs und eine Entdeckungsreise in Sachen Glaubensleben: soll heißen, in den Berufungswegen habe ich eine ganzheitliche, ganzkörperliche Weise des Glaubens kennen gelernt. Rituale, Formeln und Symbole (Kreuzzeichen, Weihwasser, verschiedene Körperhaltungen während der Messe, Sakramente), die ich zuvor als leblosen Formalismus empfunden habe, haben sich neu und lebendig erschlossen und sind mir wichtig geworden.